TheFink – Die Plattform für Denker und Macher

Wenn du zur deutschsprachigen Creator-Szene gehörst, hast du eventuell mal etwas von TheFink gehört (wenn nicht, auch nicht schlimm 😉). TheFink ist eine entstehende Plattform im Web für (in erster Linie) deutschsprachige kreative Menschen. Egal ob du gerne entwickelst, Dinge designst oder Musik produzierst. Auf TheFink sollst du die Möglichkeit bekommen, dich, dein Können und deine Ideen zu präsentieren und auch um coole Projekte zusammen mit anderen Leuten zu starten.

Während die Plattform selbst sich noch in Entwicklung befindet, hast du bereits jetzt die Möglichkeit, dich auf https://thefink.net zu registrieren (btw von mir entwickelt), anschließend kannst du bereits unserem Discord-Server beitreten und unseren Newsletter abonnieren, damit du was die Entwicklung angehst auf dem neuesten Stand gehalten wirst.

Mit Asiw und Uisum ans Ziel!

Für die Entwicklung der aktuellen Site kamen hauptsächlich zwei Libraries zum Einsatz:

  • Asiw fürs Server-Backend mit MVC-Pattern
  • Uisum als UI-Kit, die zusammen mit React und Bootstrap funktioniert

Diese beiden Libraries können frei verwendet werden, den Quellcode dazu gibt es auf GitHub. Asiw musste ich zwar stark abändern, da die Form, die ihr auf GitHub findet doch sehr abgespeckt ist. Ich denke aber, dass Asiw eine gute Basis für einen RESTful Service in PHP ist. Der Aufbau von Asiw ist übrigens sehr stark von ASP.NET Web API inspiriert, wenn du also damit mal gearbeitet hast, wirst du dich sehr schnell zurecht finden.

Für das Frontend kam Uisum als UI-Kit zum Einsatz. Uisum (kommt im übrigen aus dem Lateinischen und heißt soviel wie „betrachten“) liefert nützliche React-Komponenten für den Grundaufbau einer Web App. Für das Styling wird hauptsächlich Bootstrap genutzt. Der Vorteil: Durch das Abändern von SCSS-Variablen lässt das Aussehen sehr gut personalisieren.
Noch ein Tipp: Durch dieses Tool wird das Anpassen von Bootstrap-Variablen noch angenehmer: https://lgkonline.github.io/customize-bootstrap/

Mac als optimale Plattform für Entwickler – und wie Microsoft mit dazu beiträgt

Ich bin selber Entwickler. Und wenn ich im Internet Fach-Artikel oder auch offizielle Dokumentationen von Bibliotheken lese, stelle ich immer wieder fest, dass viele andere Entwickler offenbar macOS statt Windows oder einer Linux Distribution nutzen.

Selbst Microsoft präsentiert in den Blogs von Visual Studio Code größtenteils Screenshots von macOS.
Und das, obwohl sie doch selbst immer betonen, dass Windows 10 die beste Plattform für Entwickler sei. Tatsächlich scheint aber macOS viel optimaler für Entwickler zu sein. Warum? Dafür brauchen wir nur zu schauen, welche Plattformen heute für Endanwender am relevantesten sind: Smartphones und Web. Die Anwendungen dafür werden größtenteils in JavaScript entwickelt (das geht auch aus der GitHub Octoverse 2017 Statistik hervor). Der größte Vorteil an der JavaScript-Entwicklung ist, dass dies sowohl unter Linux, Windows und macOS möglich ist.
Was aber nicht unter allen Plattformen möglich ist: Das Erstellen einer mobilen App. Zumindest das Kompilieren von iOS-Apps erlaubt Apple nur auf Mac-Geräten. Jetzt kann man als Entwickler sagen: „Fuck it, dann entwickle ich halt nur für Android.“ Aber wer ernsthaft mit seiner App Geld verdienen will, für den ist der iOS-Marktanteil einfach zu wichtig, man kann ihn nicht einfach ignorieren.

Es war also ein kluger Schachzug von Apple iOS-Kompilierung nur von Macs zu erlauben. Denn während der PC-Kauf jährlich abnimmt, scheint dies nicht für Apple-PCs zu zutreffen: Mac-Verkaufszahlen im Q2 2017 widerstehen dem Trend | Mac Life